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Ökologisch-Botanischer Garten

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Pflanze des Monats

Wo der Pfeffer wächst!

Pfeffer - jeder kennt das Gewürz und verwendet es häufig in der Küche.Doch wie wächst Pfeffer? Wie schaut die Pfefferpflanze aus, ein Baum, ein Strauch? Wo wächst er eigentlich?

Pfeffer (Piper nigrum) ist das wohl bekannteste Gewürz und hat neben leichter Schärfe viel Aroma zu bieten. Er ist eine mehrjährige, tropische Kletterpflanze, beheimatet an der Malabar-Küste in Südwest-Indien. Heute wird er vor allem in Vietnam angebaut.

Der Reifezustand der Früchte bei der Ernte und die Art der Bearbeitung bestimmen die Pfeffer“art“. Die Ernte der Pfefferähren erfolgt meist von Hand. Die Früchte (Pfefferkörner) stehen in Ähren, sind unreif grün und zur Reife rot gefärbt.

Schwarzer und grüner Pfeffer stammen von grünen und unreif geernteten Früchten. Sie kommen getrocknet bzw. beim grünen Pfeffer gefriergetrocknet oder in Salzlake eingelegt auf den Markt. Weißer und roter Pfeffer sind reif geerntete Früchte. Wobei der weiße Pfeffer nur der getrocknete Steinkern der Frucht ist - das rote Fruchtfleisch wurde entfernt. Roter Pfeffer sind die getrockneten, sich dabei bräunlich verfärbenden Früchte. Er spielt im Handel eine untergeordnete Rolle und ist nicht mit dem Rosa Pfeffer (Schinus molle) zu verwechseln, der in den bunten Pfeffermischungen enthalten ist. Beim Rosa Pfeffer bleibt die rote (rosa) Farbe beim Trocknen erhalten, der echte rote Pfeffer verfärbt sich beim Trocknen bräunlich.

Im ÖBG wächst eine Pfefferpflanze im Tropenhaus, aktuell hat sie Früchte angesetzt, die noch unreif und grün sind.

Pflanzen-Info als Download (PDF)


Verantwortlich für die Redaktion: Jens Wagner

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