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Ökologisch-Botanischer Garten

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Über unseren Newsletter verteilen wir einerseits unsere zwei Mal jährlich erscheinende GARTENMELDE sowie Kurzberichte zu aktuellen Aktivitäten im Ökologisch-Botanische Garten.

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AKTUELLES im ÖBG - Newsletter Dezember


  • Veranstaltungen Dezember und Januar
  • Aktion, Mittwoch, 1. Dezember 2021, 19 Uhr | Ökumenische Andacht zum Advent

    Die Glaubensgemeinschaften der Studierenden (KHG und ESG) veranstalten für alle Menschen einen ökumenischen Gottesdienst zum Advent im Freiland des ÖBG. Den musikalischen Rahmen gestaltet der Swahli Chor Bayreuth.

    Es gelten die 2G-Plus-Regeln (geimpft, getestet und zusätzlicher Schnelltest)
  • Entfällt: Führung, Sonntag, 5. Dezember 2021, 10 Uhr | Zimt und Zitronat: Pflanzen in der Weihnachtsbäckerei

    Leider muss auf Grund der aktuellen Regelungen die Führung entfallen. Als Ersatz bieten wir allen Interessierten vom 5. Dezember bis zum 9. Januar einen Parcour zur Selbsterkundung sowie einen sogenannten Action Bound "Die Suche nach den Lebkuchen-Zutaten".
    Bei diesem kann mit Hilfe eines Smartphones spielerisch auf die Suche nach den Pflanzen gegangen werden, die die Zutaten für Lebkuchen liefern. Sowohl Parcour als auch die "Lebkuchen-Zutaten-Suche" (Action Bound) sind in den Gewächshäusern zu finden.
    Eine kurze Anleitung gibt es hier
    Hinweis: In den Gewächshäusern gilt die "2G-Regel" und Maskenpflicht"

  • Führung, Sonntag, 2. Januar 2022, 10 Uhr | Mit kühlem Kopf ins Neue: Winterspaziergang

    Bei einem geführten Spaziergang durch das winterliche Freiland des Ökologisch-Botanischen Gartens blicken wir nach vorn und geben Auskunft über aktuelle Besonderheiten im Garten, Tiere und Pflanzen des neuen Jahres und was es in der kalten Jahreszeit noch so zu entdecken gibt.

  • Kaki-Früchte haben die Supermarktregale erobert - Im ÖBG reifen gerade Früchte.

Der Kakibaum (Diospyros kaki) stammt aus dem subtropischen Ostasien, ist laubabwerfend und wird seit über 2000 Jahren kultiviert. Die Frucht ist rangefarben, schmeckt süß und erinnert in ihrer Form an eine Tomate.

Aktuell trägt ein Kaki-Baum im Mediterranhaus des ÖBG zahlreiche Früchte. Deshalb ist er auch unsere Pflanze des Monats im Dezember.

In China kennt man über 2000, in Japan über 800 Kaki-Sorten. Mittlerweile hat es die Kaki in die Supermärkte geschafft. Neuzüchtungen wie Sharon oder Persimone sind ohne Kerne, können mit der Schale gegessen werden und enthalten kaum Tannine, pelzig schmeckende Gerbstoffe, wie sie ursprüngliche Sorten noch hatten.

Kakis können roh verzehrt und sollten kühl gelagert werden. Die Kaki enthält neben viel Provitamin A (β-Carotin) auch Vitamin C, Kalium und Magnesium. Der botanische Name Diospyros stammt aus dem Griechischen und bedeutet "Göttliche Frucht", was der Kaki nicht unwürdig ist. Pflanzen - Info als PDF >>>


  • Erstes Bayreuther Silphie-Symposium war ein Erfolg!

Ein erstes wissenschaftliches Symposium zur Silphie, einer neuen, mehrjährigen und vielversprechenden Bioenergiepflanze (anstelle von Mais) war ein voller Erfolg! Das Symposium fand am 29.10.2021 an der Universität Bayreuth statt, wurde in Hybrid durchgeführt und stand allen Interessierten offen.

Über 80 Teilnehmer*innen aus ganz Deutschland konnten sich austauschen und vernetzen, in 13 Vorträgen neue wissenschaftliche Ergebnisse erfahren und rege diskutieren. Inhaltlich wurde der Bogen von der Auswirkung der Silphie (Becherpflanze, Silphium perfoliatum) auf Natur und Landschaft über die Interaktion zwischen Boden, Pflanze und Luft bis hin zu Ideen für eine zukünftige stoffliche Nutzung, z.B. die Verwendung ihrer Fasern für Papier und Verpackungsmaterial, gespannt. Von ihren Forschungen berichteten Wissenschaftler*innen vom Julius-Kühn- und vom Thünen Institut, von den Unis in Trier, Hohenheim, Bonn und dem Forschungszentrum Jülich sowie aus Bayreuth vom Lehrstuhl Agrarökologie und vom ÖBG.

Aus dem ÖBG haben die Doktorandin Marie Ende sowie die Masterstudierenden Irina Schemm und Alexandra Ebner Ergebnisse präsentiert.

Organisiert wurde das Symposium von der Juniorprofessorin Johanna Pausch, Agrarökologie und Marianne Lauerer vom Ökologisch-Botanischen Garten sowie der Regierung von Oberfranken, Sachgebiet Wasserwirtschaft.

Alle Organisator*innen und Teilnehmenden denken schon jetzt an ein Silphie-Symposium im nächsten Jahr.


  • Angelika Fiedler erforscht Mehlbeeren in unserer Region


Angelika (Geli) Fiedler studiert an der Universität Bayreuth im Master Biodiversität und Ökologie und schreibt am Ökologisch-Botanischen Garten ihre Abschlussarbeit. Betreut wird sie dabei von Martin Feulner, Mitarbeiter des Lehrstuhls Pflanzensystematik und Lehrbeauftragter der Universität Bayreuth, und Gregor Aas, Direktor des ÖBG.

In der Fränkischen Schweiz gibt es an mehreren Standorten große Populationen von Mehlbeeren. An dieser spannenden Pflanzengattung untersucht Angelika Fiedler Kreuzungen der Arten Sorbus aria (Echte Mehlbeere) und Sorbus collina (Hügel-Mehlbeere). Sehen die Hybriden alle gleich aus oder bilden sie unterschiedliche Formen? Entstehen durch die Kreuzungen der Arten sogar eigene Arten bzw. Unterarten der Mehlbeere?  Diesen und anderen Fragen geht sie in ihren Forschungen nach. Weiterhin versucht sie herauszufinden, welche Standorte die Hybriden besiedeln.

Wir haben Sie gefragt, wie Sie auf dieses recht ungewöhnliche Thema gekommen ist.

Geli: In Kursen, die ich bei Martin Feulner und Gregor Aas besucht habe, bekam man schnell mit, dass beide Dozenten an der Gattung Sorbus forschen und ihr Wissen gerne mit leuchtenden Augen an uns Studierende weitergeben. So bin ich auf die Gattung aufmerksam geworden. Martin Feulner hat mir dann die Untersuchung der Sorbus-Hybriden angeboten.

Wie bist du auf den Masterstudiengang gekommen?

Geli: Ich habe bereits den Bachelor Geoökologie an der Uni Bayreuth studiert und da ich mich sowohl in der Uni als auch in der Stadt sehr wohl fühle, habe ich mich entschieden in Bayreuth zu bleiben und den Master Biodiversität zu studieren, der genau dem entspricht, was und wie ich studieren möchte. Der Master Geoökologie war mir zu breit aufgestellt.

Und wie bist du überhaupt auf Bayreuth gekommen?

Geli: Ich stamme aus Dinkelsbühl und war in Eichstätt im Internat. Mein Biologielehrer hat mir den Tipp mit Bayreuth gegeben, da hier die Wiege eines Umweltstudiengangs ist.

Gibt es auch Kritikpunkte?

Geli: Wenig, die Kurse sind wirklich gut, jedoch ist das Zeitmanagement anstrengend. Im Master hat man innerhalb eines Semesters manchmal lange Zeit sehr wenig zu tun und gegen Ende kommt man dann kaum hinterher.

Wie war die Corona Zeit für dich?

Geli: Hier hatte ich Glück, ich kannte ja alles schon und hatte schon viele Kontakte geknüpft. Die praktischen Module konnten sogar in Präsenz stattfinden. Mit dem Online-Unterricht bin ich gut zurechtgekommen. Ein Seminar, in dem es etliche Interviews mit Experten gibt, hat sogar gewonnen, da so die Interviews noch gut nachlesbar sind und nachbereitet werden können.

Liebe Geli, herzlichen Dank für das Interview und den Einblick in deine Arbeit!

Die Masterarbeit wird von der Regierung von Oberfranken und aus Mitteln des stepping stone Programms der Uni Bayreuth gefödert.


  • Köstlich und lokal: Apfelsaft von Äpfeln der ÖBG-Streuobstwiese

Im Nutzpflanzengarten des Botanischen Gartens befindet sich eine ausgedehnte Streuobstwiese mit mehr als 70 Apfelsorten. 2021 war im ÖBG ein gutes Apfeljahr. Um die Ernte zu nutzen und zu konservieren, haben zahlreiche fleißige Helferinnen und Helfer aus dem ÖBG und seinem Freundeskreis e.V. Apelsaft gepresst.

Zu haben ist der Apfelsaft sonn- und feiertags von 10 bis 16 Uhr in der Eingangshalle der Gewächshäuser und von 8 bis 16 Uhr wochentags (Mo-Fr) in der Verwaltung des ÖBG. (Tel. 0921 55 2961)

Der 5-Liter-Karton wird gegen eine Spende von 8 € (ohne Karton 7 €) abgegeben.  


Aktuelle Regeln für den Zutritt zum ÖBG:
> Freiland: 2G (Zutritt nur für geimpfte oder genesene Personen)
> Gewächshäuser: 2G und Maskenpflicht
> Veranstaltungen: 2G Plus
(geimpft, genesen und zusätzlich getestet)


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Verantwortlich für die Redaktion: Jens Wagner

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