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2016_UBT Aktuell 1-2016 Herbarium Vollrath

UBT Aktuell 1/2016

"Herbarium Vollrath" übergeben, (PDF)

 

 Herbarium Artikel

Meve, U. 2011:

Wer braucht noch ein Herbarium?

Spektrum - Universität Bayreuth 1/2011: 39.

 

 

 

 

 

 

Kompaktoren-UBT

Kompaktoren

 

 

 

 

UlrichMeve2

 

Betreuung:

Dr Ulrich Meve

 

Das Herbarium der Universität Bayreuth

Entstehungsgeschichte

Das „HerbariumUBT“ mit Standort im Ökologisch-Botanischen Garten der Universität Bayreuth ist im Jahr 2001 neu gegründet worden. Es ist aus einer Zusammenführung des Herbariums des Lehrstuhls für Biogeographie sowie der Sammlungen des Ökologisch-Botanischen Gartens und der Lehrstühle für Pflanzensystematik und Pflanzenphysiologie hervorgegangen. Seitdem trägt dieses Herbarium das offizielle Acronym UBT, welches sich vor 2001 allein auf die Sammlung der Biogeographie bezog (siehe: http://sciweb.nybg.org/science2/IndexHerbariorum.asp).

Zur Zeit befinden sich ca. 35.000 Belege im Herbarium UBT – Samenpflanzen und Kryptogamen, vor allem Moose. Da die Universität Bayreuth selbst sehr jung ist (gegr. 1975), stammen die meisten Belege aus dem letzten Viertel des 20. Jahrhunderts. Ehemalige Bayreuther Forschungsprojekte (K. Müller-Hohenstein & U. Deil: Flora und Vegetation des Yemen; K. Schmitt: Shimba Hills, Kenya; E. Beck & R. Bussmann: Mt. Kenya; K. Müller-Hohenstein: Chile) stellen die wichtigste Quelle für Belegaufsammlungen dar. 

Daneben konzentrieren sich die Aufsammlungen einheimischer Pflanzen vor allem auf den (nord)bayerischen Raum. In letzter Zeit konnten aufgrund von Schenkungen bzw. Dauerleihgaben auch historische Sammlungen in den Bestand des Herbariums integriert werden. 

Besondere Bedeutung nimmt dabei die auf der Kulmbacher Plassenburg wiederentdeckte Sammlung des Naturkundlers Johannes Kaulfuß (1859-1947) ein. Über 1600 hervorragend erhaltene und dokumentierte Pflanzenbelege vor allem vom Anfang des 20. Jahrhunderts sind nun eine wichtige Quelle für die Erforschung einheimischer Florenveränderungen im Verlauf der letzten gut 100 Jahre.  (weitere Infos auch hier)

Weitere, kleinere historische Sammlungen (171 Kryptogamen- und 382 Gefäßpflanzenbelege) gehen zurück auf Johann Friedrich Laurer (1798-1873), die vor allem aus dem Bayreuther und Bad Bernecker Raum stammen, und desweiteren auf Karl Beck, Josef Futschig, Georg Gollwitzer, Ludwig Molendo und Heinz Ströhlein. 

Der überwiegende Teil des Kryptogamen-Herbars (Moose) wird repräsentiert durch Aufsammlungen von Ludwig Meinunger & Wiebke Schröder (ca. 1000 Belege) und Eduard Hertel (ca. 5000 Belege) (s. auch „Verbreitungsatlas der Moose Deutschlands“, Meinunger & Schöder 2007).

Betreuung und Projekte

Physisch ist der Bestand des Herbariums in einem Raum des Verwaltungsgebäudes des Ökol.-Botanischen Gartens in Stahl-Kompaktoren untergebracht. Betreut wird die Sammlung vom Pflanzensystematiker Dr Ulrich Meve, Lehrstuhl für Pflanzensystematik (Samenpflanzen) und Dr. Eduard Hertel, Honorarprofessor der Universität Bayreuth (Kryptogamen). Der Direktor des Ökologisch-Botanischen Gartens, Dr. Gregor Aas, ist gleichzeitig auch Direktor des Herbariums.

Die Zeit der großen floristisch ausgerichteten Projekte in (sub)tropischen Regionen ist weitgehend vorüber. In Bayreuth konzentrieren wir uns zur Zeit auf die Erarbeitung einer „Flora von Nordost-Bayern“ und einer „Flora von Bayreuth“. Vorarbeiten dazu (s. Gerstberger & Vollrath 2007: Flora Nordostbayerns - Verbreitungsatlas der Farn- und Blütenpflanzen) basieren vor allem auf Kartierungen ohne Beleg-Aufsammlungen. Das Herbarium UBT bemüht sich deshalb darum, durch vermehrte Aufsammlungen und Anfertigung von Herbarbelegen die Dokumentation der aktuellen Flora von Nordost-Bayern zu intensivieren.

 


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ÖBG - Ökologisch-Botanischer Garten
UNIVERSITÄT BAYREUTH